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Freitag, 15. Februar 2013

Computerzimmer – Teil 4


Als nächstes steht die Verlegung der Audio- und Videokabel an.  Die Computer sind zwar schon alle nutzbar, aber ohne Ton macht das Arbeiten daran dann doch nicht so richtig Spaß.

Die allgemeinen Audio – Signale laufen über einen SAMSON Stereo – Mixer an einen Verstärker. Dazwischen befindet sich zur optimalen Klanganpassung noch ein Equalizer.


Alle für den Videoschnitt benötigten Audio- und Videosignale werden auf einem Patchbay abgefangen und dort nach dem aktuellen Bedarf verschaltet.


Im Nachhinein fiel mir dann auch noch ein, das ein USB und ein FireWire – Anschluß von den Schnittcomputern in den Racks recht Praktisch wäre. Da bei allen anderen Racks die Kabellänge zu groß gewesen wäre (um die 5 Meter), kam dafür nur das Mixer – Rack in Frage.  Die einzige geeignete Platz für die Buchsen, war in der Durchführung für die Netzwerkkabel.


Deshalb ein scheller Entwurf der neuen Rackblende am CAD …


... und dann in die Werkstatt. Weil die Steuerung für die CNC – Fräsmaschine aus Zeitmangel noch immer nicht fertig ist, mußte ich die Kabeldurchführung handwerklich traditionell ausführen.


Anschließend noch schnell matt lackiert:


Die Buchsen für das neue Patchbay schlachte ich größtenteils aus den Patchbay´s der alten Schnittplätze aus. Die Geräte hatte ich zwar schon vor etwa 20 Jahren gebaut, aber die Bauteile sind noch einwandfrei in Ordnung – warum also neu kaufen ?





Trotzdem tut es mir immer wieder etwas weh, Geräte die ich vor langer Zeit gebaut habe, zu verschrotten.

Computerzimmer – Teil 3

Inzwischen ist die Drehstrom – Verteilung für die Computer angeschlossen und einsatzbereit – 48A sollten für die Rechner auf jeden Fall reichen !


Die links im Bild sichtbaren Telefondosen sind inzwischen hinfällig geworden und abgebaut. Es waren die Analoganschlüsse von der Telekom für die Fax-Geräte.  Da die Anschlüße von insgesamt 3 Monaten 2 Monate nicht funktionierten, habe ich die Bestellung dann storniert. Die Störungsstelle der Telekom fühlte sich meist nicht verantwortlich, und wenn denn doch mal ein Techniker kam, hatte er bei der Reparatur unsere 1und1 Leitungen, oder die von den Nachbarn gekappt – Die Reparaturen erfolgten dann auch noch auf unsere Rechnung :-(


Für die Kabelbahnen hab ich, um Zeit zu sparen, dann doch Kunststoffbeschichtete Spannplatte genommen.


Für das Arbeitslicht sorgt ein eingelegter Lichtschlauch.  Eigentlich wollte ich dafür Neon-Röhren unter die Arbeitsplatten  montieren, aber so gehts einfacher, schneller und preiswerter. Das Licht ist so mehr als ausreichend, und sogar richtig stimmungsvoll.

Bei den Durchgängen zum Kriechgang sind die Kabelbahnen angehoben:



Obwohl bis jetzt nur die Netz, die Netzwerk, die Monitor, Maus und Tastaturkabel verlegt sind, ist schon einiges an Kupfer zusammengekommen:



Die Netzspannung wird für alle Geräte, um Strom zu sparen, Zentral geschaltet – War eine Sch…. Arbeit, alle Kaltgerätekabel anzufertigen.


Computerzimmer – Teil 2

Die fehlenden Arbeits – Platten habe ich heute zum Glück bekommen, wenn auch nicht so wie geplant in einem Stück – aber Hauptsache ich komme wieder ein Stück weiter.


Jetzt kann ich auch schon mal alles zur Probe stellen, und die wichtigsten Rechner (leider mal wieder) provisorisch anschließen und benutzen.


Dabei zeigte sich ärgerlicherweise auch, das einer von den 4 neu gekauften 24″ LG LCD – Monitoren eine tote Stelle auf dem Display hat. Muß ich am Montag bei Alternate reklamieren und zum Tausch zurücksenden. Bei dem super Service von denen, sollte der Ersatz hier aber schnell eintreffen.

Selbst die letzten Kleinigkeiten wie die Kabeldurchführungen hinter den Druckern …



... und der Luftdurchlaß über der Heizung …



sind Fertig geworden.

Um aber endlich alles endgültig verdrahten zu können, fehlen mir noch die Bretter für die Kabelbahnen, die hinten an Krichgang befestigt werden und dort die Kabelhalter sowie Netzwerk-, Telefon- und Netz- Steckdosen aufnehmen sollen. Die Sind zwar schon zurechtgesägt, gebohrt und vorgestrichen, müssen aber noch lackiert werden, um dann vor der Montage noch ein par Tage trocknen zu können.

Deshalb hab ich heute Abend schon mal den 230V – Verteiler für die Server vorbereitet:



Um alle problemlos gleichzeitig betreiben zu können, erhalten sie einen Drehstromanschluß mit einer Absicherung von 3 x 16A = 48 A  - sollte auf jeden Fall reichen.  Als nächstes werde ich dann die 5 x 2,5 mm² NYM – Leitung zum Sicherungskasten verlegen …

Computerzimmer – Teil 1

Bisher mußte ich im Computerzimmer mit einer provisorischen Einrichtung und einer frei fliegenden Verdrahtung der Rechner zurecht kommen – da jetzt endlich etwas Zeit für den Aufbau der neuen Einrichtung über ist, soll sich das jetzt nach und nach ändern. Die Zeichnung für den Aufbau (damit auch alles paßt) war schon fast ein Jahr lang fertig.



Es sollen dort 2 Video – Schnittplätze, 1 CAD – Arbeitsplatz, 2 Arbeitsplatzrechner, 1 Mailserver und mehrere Fileserver Platz finden.

Der Unterbau entsteht aus 2 mm starken Winkel – Lochprofilen von Schäfer.


Eigentlich wollte ich schon vor über einer Woche soweit sein, aber Schäfer-Shop hat für die Lieferung der Profile fast 2 Wochen benötigt, ohne das man mir in der ganzen Zeit einen voraussichtlichen Liefertermin nennen konnte. Die bestellten 75 laufenden Meter mußten wohl erst beschafft werden. Ich hab jedenfalls für mich beschlossen, das es nach dieser Erfahrung dort meine letzte Bestellung war.

Die 2 Server – Racks hatte schon letzten Monat gebaut. Sie bestehen aus beschichteten 19 mm Platten, und sind mit 3 mm starken Alu – Profilen großzügig verschraubt. Vorne dienen gestanzte Alu – Winkelprofile zur Aufnahme der Käfigmuttern …




… hinten verwende ich Gleitmutter – Profile, um die Server – Abstützung stufenlos einstellen zu können.


Ich hätte die Server zwar lieber mit Teleskopschienen in die Racks eingebaut, aber trotz längerer intensiver ebay – Suche keine günstigen gefunden.  Letztendlich gehts aber auch so.

Die Rollbretter für die Tower – Server warteten auch schon seit 2 Monaten auf ihren Einsatz. Sie bestehen aus einer mit Alu – Profilen eingefaßten, dunkel lackierten, Mehrschicht – Platte mit darunter geschraubten Mini – Rollen.




Sie erleichtern den Service an den Rechnern enorm, da man sie viel besser unter dem Tisch hervor bekommt.

Trotz meines Tatendrangs ist heute leider erst mal wieder eine Zwangspause angesagt. Die noch fehlenden, in Rotbuche beschichteten 19 mm Platten für die Arbeitsflächen, sind in allen Baumärkten vor Ort ausverkauft. Mal sehen, ob ich die morgen in Neumünster oder Lübeck bekomme, damit es dann wieder zügig weiter gehen kann.